Ein Keloid entsteht, wenn die Zellproduktion auch nach Abschluss des Heilungsprozesses nach Hautverletzungen wie Wunden, Entzündungen, Akne, chirurgischen Schnitten, Impfspuren, Verbrennungen, Windpocken oder Insektenstichen fortgesetzt wird. Unter normalen Umständen sollte die Zellproduktion nach der Abheilung einer Narbe stoppen. Andernfalls sammelt sich überschüssiges Gewebe an, wodurch eine Keloidnarbe entsteht.
Kurz gesagt handelt es sich bei einem Keloid um eine Hautdeformation infolge einer übermäßigen Wundheilung. Keloidnarben treten am häufigsten an Brust, Rücken, Schultern, Unterschenkeln, Kinn, unter dem Kinn und an den Ohren auf. Sie kommen überwiegend im Alter zwischen 10 und 30 Jahren vor und sind nach dem 30. Lebensjahr selten. Menschen mit dunklerem Hauttyp sind häufiger betroffen.
Obwohl Keloide kein gesundheitliches Risiko darstellen, werden sie als ästhetisch störend empfunden, da sie sich durch eine gerötete und geschwollene Hautstruktur äußern. Zur Behandlung von Keloiden werden häufig fraktionierte Lasertherapien und Kortisonbehandlungen eingesetzt.
Eine Keloidnarbe kann rosa, rot oder hautfarben sein. Ihre Struktur ist elastisch und fest, ähnlich wie Kunststoff, und weist eine unregelmäßige, formlose Oberfläche auf.
Der Fraxel-Dual-Laser zielt darauf ab, die amorphe Struktur der Haut zu regulieren, indem er die Elastin- und Kollagenproduktion stimuliert. Für optimale Ergebnisse erfolgt die Behandlung in Abständen von 3 Wochen, mit durchschnittlich etwa 5 Sitzungen. Nach jeder Sitzung ist eine sichtbare Reduktion der Keloidnarben festzustellen. In Kombination mit der intralesionalen Steroidtherapie liefert die Fraxel-Dual-Laserbehandlung hervorragende Ergebnisse.